Manuelle Virenprüfung

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Manuelle Virenprüfung

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Hier können Sie grundsätzliche Programmeinstellungen zur Virenprüfung vornehmen. Dies ist aber im Normalbetrieb nicht nötig.

Engines benutzen: Die Software arbeitet mit zwei Engines (= engl. für Maschine/Motor), also zwei grundsätzlich voneinander unabhängigen Virenprüfungsprogrammen. Jede Engine für sich alleine würde Sie schon in sehr hohem Maß vor Viren schützen, aber gerade die Kombination beider Engines liefert allerbeste Ergebnisse. Bei älteren und langsamen Rechnern kann man durch die Nutzung einer einzelnen Engine die Virenprüfung beschleunigen, in der Regel sollten Sie jedoch die Einstellung Beide Engines beibehalten.

Infizierte Dateien: Ihre Software hat einen Virus gefunden? In der Standard-Einstellung fragt die Software nun, was Sie mit dem Virus und der infizierten Datei machen möchten. Wenn Sie immer dieselbe Aktion durchführen möchten, dann können Sie das hier einstellen. Höchste Sicherheit für Ihre Daten bietet hierbei die Einstellung Desinfizieren (wenn nicht möglich: in Quarantäne).

Infizierte Archive: Legen Sie hier fest, ob Archiv-Dateien (also z.B. Dateien mit der Endung RAR, ZIP oder auch PST) anders behandelt werden sollen, als normale Dateien. Beachten Sie jedoch, dass das Verschieben eines Archivs in Quarantäne dieses beschädigen kann, sodass es auch nach einer Zurückbewegung nicht mehr benutzt werden kann.

Bei Systemlast die Virenprüfung pausieren: Normalerweise sollte eine Virenprüfung dann erfolgen, wenn der Computer von Ihnen nicht genutzt wird. Sollten Sie den Rechner dann doch verwenden, pausiert die Virenprüfung, damit Ihr Computer für Sie in gewohntem Tempo zur Verfügung steht. Die Virenprüfung findet also während Ihrer Arbeitspausen statt.

Ausnahmen

Über das Anklicken der Schaltfläche Ausnahmen können Sie bestimmte Laufwerke, Verzeichnisse und Dateien von der Überprüfung ausschließen und auf diese Weise die Virenerkennung teilweise erheblich beschleunigen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

1

Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausnahmen.

2

Klicken Sie in dem Fenster Ausnahmen für die manuelle Rechnerprüfung auf Neu.

3

Wählen Sie nun aus, ob Sie ein Laufwerk, ein Verzeichnis oder eine Datei bzw. einen Dateityp ausschließen möchten.

4

Wählen Sie nun darunter das Verzeichnis oder das Laufwerk aus, welches Sie schützen möchten. Sie können hier auch Dateitypen als Ausnahmen definieren.

 

Um z.B. sämtliche Dateien mit der Datei-Endung .sav schützen zu lassen, geben Sie sav ein.

Sie können diesen Vorgang bei Bedarf beliebig oft wiederholen und vorhandene Ausnahmen auch wieder löschen oder modifizieren.

Ausnahmen auch für den Leerlauf-Scan verwenden: Während bei der manuellen Virenprüfung gezielt der Computer nach Viren gescannt wird und nicht für andere Aufgaben verwendet werden sollte, ist der Leerlauf-Scan eine intelligente Virenprüfung, die alle Dateien Ihres Computers immer wieder darauf überprüft, ob sie nicht schon mit einem Virus infiziert sind. Der Leerlauf-Scan arbeitet wie ein Bildschirmschoner immer nur dann, wenn Sie Ihren Computer eine Weile nicht benötigen und hört sofort wieder auf, sobald sie weiterarbeiten, um Ihnen optimale Performance zu gewährleisten. Hier können Sie festlegen, ob auch für den Leerlauf-Scan Ausnahmedateien oder Ausnahmeverzeichnisse definiert werden sollen.

Erweitert

Mit Anklicken der Schaltfläche Erweitert können Sie weiterführende Einstellungen zur Virenprüfung vornehmen. In den meisten Fällen ist es aber vollkommen ausreichend, die vorgegebenen Standardeinstellungen zu verwenden.

Dateitypen: Hier können Sie festlegen, welche Dateitypen von der Software auf Viren untersucht werden sollen. Die Auswahl der Option nur Programmdateien und Dokumente bringt Geschwindigkeitsvorteile mit sich.

Heuristik: In der heuristischen Analyse werden Viren nicht nur anhand der Virendatenbanken erkannt, die Sie mit jedem Update der Antivirensoftware erhalten, sondern auch anhand bestimmter virentypischer Merkmale ermittelt. Diese Methode ist ein weiteres Sicherheitsplus, kann in seltenen Fällen aber auch einen Fehlalarm erzeugen.

Archive prüfen: Das Überprüfen gepackter Daten in Archiven (diese erkennt man an Datei-Endungen wie z.B. ZIP, RAR oder auch PST) ist sehr zeitintensiv und kann in der Regel dann unterbleiben, wenn der Virenwächter generell auf dem System aktiv ist. Um die Geschwindigkeit der Virenprüfung zu erhöhen, können Sie die Größe der Archiv-Dateien, die durchsucht werden, auf einen bestimmten Wert in Kilobyte begrenzen.

E-Mail-Archive prüfen: Hier können Sie festlegen, ob auch Ihre Mailarchive auf Infektionen untersucht werden sollen.

Systembereiche prüfen: Systembereiche (z.B. Bootsektoren) Ihres Computers sollten in der Regel nicht von der Virenkontrolle ausgeschlossen werden.

Auf Dialer / Spyware / Adware / Riskware prüfen: Mit dieser Funktion können Sie Ihr System auch auf Dialer und andere Schadsoftware (Spyware, Adware und Riskware) überprüfen. Hierbei handelt es sich z.B. um Programme, die von ihnen ungewünschte teure Internetverbindungen aufbauen und in ihrem wirtschaftlichen Schadpotential dem Virus in nichts nachstehen, die z.B. Ihr Surfverhalten oder sogar sämtliche Tastatureingaben (und damit auch ihre Passwörter) heimlich speichern und bei nächster Gelegenheit übers Internet an fremde Personen weiterleiten.

Auf Rootkits prüfen: Rootkits versuchen sich herkömmlichen Virenerkennungsmethoden zu entziehen. Eine zusätzliche Kontrolle auf diese Schadsoftware ist immer ratsam.

Nur neue bzw. veränderte Dateien prüfen: Wenn Sie diese Funktion aktivieren, werden bei der Prüfung Dateien übersprungen, die sich seit längerer Zeit nicht verändert haben und die zuvor als unschädlich erkannt worden sind. Das bringt einen Performance-Gewinn bei der täglichen Arbeit – ohne Sicherheits-Risiko.

Protokoll anfertigen: Über dieses Häkchenfeld können Sie festlegen, dass die Software über den Virenprüfungsvorgang ein Protokoll anlegt. Dies kann dann im Bereich Protokolle eingesehen werden.