Automatik

Navigation:  Einstellungen > Firewall >

Automatik

Previous pageReturn to chapter overviewNext page

In den Firewall-Einstellungen gibt es zwei grundlegende Bereiche, die individuell konfiguriert werden können:

Modus

Hier können Sie festlegen, ob die Firewall selbstständig und selbstlernend agiert und den Anwender bei der Entscheidung über das Blocken oder Freigeben von Anfragen aus dem Internet nicht zu Rate zieht oder ob der Anwender bei Zweifelsfällen zu Rate gezogen wird und in das Erstellen von neuen Firewall-Regeln durch Nachfrage eingebunden wird.

Autopilot-Modus: Hier arbeitet die Firewall vollkommen autonom und hält Gefahren automatisch vom heimischen PC ab. Diese Einstellung bietet einen praktischen Rundumschutz und ist in den meisten Fällen empfehlenswert.

Manuelle Regelerstellung: Wenn Sie Ihre Firewall individuell konfigurieren möchten, können Sie über die manuelle Regelerstellung Ihren Firewallschutz ganz auf Ihre Bedürfnisse einrichten.

Autopilot-Modus anbieten, wenn eine Vollbild-Anwendung gestartet wird: Gerade bei Computerspielen (und anderen Vollbildanwendungen) kann es störend sein, wenn die Firewall mit Nachfragefenstern den Spielfluss oder einfach nur die Darstellung stört. Um einen ungestörten Spielgenuss ohne Sicherheitseinbußen zu gewährleisten, ist der Autopilot eine sinnvolle Einstellung, da er Nachfragen der Firewall unterdrückt. Sollten Sie den Autopiloten nicht als Standardeinstellung verwenden, können Sie über diese Funktion dafür sorgen, dass er immer dann angeboten wird, wenn Sie ein Programm nutzen, welches im Vollbildmodus läuft.

Sicherheitseinstellung

Während Sie den Computer für ihre tägliche Arbeit nutzen, lernt die Firewall nach und nach, welche Programme Sie für den Zugang zum Internet nutzen, welche nicht und welche Programme ein Sicherheitsrisiko sind. Der Vorteil bei der Nutzung der vordefinierten Sicherheitsstufen liegt darin, ohne administrativen Aufwand und Fachkenntnisse im Bereich der Netzwerksicherheit die Firewall trotzdem auf individuelle Bedürfnisse anpassen zu können. Stellen Sie einfach mit dem Schieberegler die Sicherheitsstufe ein, die Sie benötigen. Folgende Sicherheitsstufen stehen dabei zur Auswahl:

Höchste Sicherheit: Die Firewall-Regeln werden mit sehr feinkörnigen Richtlinien erstellt. Dazu sollten Sie sich mit netzwerkspezifischen Fachbegriffen auskennen (TCP, UDP, Ports etc.). Die Firewall bemerkt kleinste Ungereimtheiten und wird während der Lernphase sehr häufig nachfragen.

Hohe Sicherheit: Die Firewall-Regeln werden mit sehr feinkörnigen Richtlinien erstellt. Dazu sollten Sie sich mit netzwerkspezifischen Fachbegriffen auskennen (TCP, UDP, Ports etc.). Die Firewall wird während der Lernphase unter Umständen häufig nachfragen.

Normale Sicherheit: Die Firewall-Regeln werden nur auf Anwendungsebene erstellt. Assistenten halten netzwerkspezifische Details von Ihnen fern. Sie werden während der Lernphase möglichst wenig gefragt.

Niedrige Sicherheit: Die Firewall-Regeln werden nur auf Anwendungsebene erstellt. Assistenten halten netzwerkspezifische Details von Ihnen fern und Sie werden während der Lernphase selten gefragt. Höchst sicherer Schutz vor ankommenden Verbindungsanforderungen besteht auch in dieser Sicherheitsstufe.

Firewall deaktiviert: Sie können die Firewall bei Bedarf auch abschalten. Ihr Computer ist dann weiterhin mit dem Internet und anderen Netzwerken verbunden, wird von der Firewall aber nicht mehr vor Angriffen oder Spionage-Attacken geschützt.

Wenn Sie die Firewall spezifischer einstellen möchten, setzen Sie bitte das Häkchen bei Benutzerdefinierte Sicherheit (für erfahrene Anwender). Beachten Sie aber, dass für diese Einstellungen zumindest ein Grundwissen zum Thema Netzwerksicherheit nötig ist.